Öffentliches Lob reicht nicht - Pflegende brauchen genügend Schutzkleidung und Tests

Corona: Der Niedersächsische Evangelische Verband für Altenhilfe und Pflege (NEVAP) fordert eindringlich genügend Schutzmaterial für die Versorgung in der ambulanten und stationären Altenhilfe.

Der NEVAP schließt sich damit der Forderung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) an.

In seiner Vorstandssitzung hatte der NEVAP-Vorstand bereits die flächendeckende Testung der Mitarbeitenden in der Pflege gefordert.

"Es reicht nicht aus, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren Einsatz in den Einrichtungen und ambulanten Diensten zu loben", sagte NEVAP-Vorsitzender Christian Sundermann in Hannover. Ihre Sorgen müssten dringend ernst genommen werden. "Sie bringen sonst sich selbst und die ihnen anvertrauten Menschen in Lebensgefahr".

NEVAP und BAGFW fordern die verantwortlichen Politiker im Bund und den Ländern auf, umgehend dafür zu sorgen, dass dieser Missstand behoben wird. Das bezieht sich sowohl auf die Bereitstellung von ausreichend Schutzausrüstungen als auch eine risikoadäquate Verteilung des Materials.

Sabine Weber, stellvertretende NEVAP-Vorsitzende: "Wir alle wollen das Ansteckungsrisiko minimieren, sei es durch Besuchsverbote oder Separierung von Bewohnern. Pflege geht aber nicht ohne den direkten Kontakt - dafür braucht es Schutzausrüstung. Zum Schutz der Bewohner und der Mitarbeiter. Eine ausreichende Ausstattung sind alle Verantwortlichen den Pflegebedürftigen und unseren Pflegekräften schuldig!"

Meldungen 2020
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18.02.2020
Foto v.l.: Frank Pipenbrink (Geschäftsführer NEVAP), Wilfried Wesemann (stellvertretender Vorstandsvorsitzender DEVAP), Anna Leonhardi (Geschäftsführerin DEVAP), Thomas Feld (Theologischer Vorstand Diakonisches Werk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg e.V.

2. Werkstattgespräch von NEVAP und DEVAP in Osnabrück

Die Krise der Pflege ist auch eine Krise der Pflegeversicherung. Auch beim zweiten Werkstattgesprächs des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) mit dem Niedersächsischen Evangelischen Verbandes für Altenhilfe und Pflege (NEVAP) am 12. Februar ging es um eine grundlegende Neuorientierung der Pflegeversicherung.
17.01.2020
v.l.: Frank Pipenbrink (NEVAP), Hans-Joachim Lenke (Vorstand DW Niedersachsen), Anna Leonhardi (DEVAP), Christian Sundermann (Vorstand NEVAP), Dr. Bodo de Vries (Vorstand DEVAP), Dunja Wörthmann (Dachstiftung Diakonie / Foto: Ines Goetsch

Pflege neu denken - Pflegeversicherung umbauen

Werkstattgespräch am 16. Januar in Hannover

Bei einer gemeinsamen Fachveranstaltung diskutierten Vertreterinnen und Vertreter des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) mit Vorstand und Mitgliedern des Niedersächsischen Evangelischen Verbandes für Altenhilfe und Pflege (NEVAP) und der Landesdiakonischen Werke über die Zukunft der Pflegeversicherung.
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